Kurzinterview mit Alexander Blank

Hallo Alex, du bist am Ende der DEL-Saison 9 Mal im Kader der Iserlohner Roosters eingesetzt worden. Mit diesem Interview möchte ich für die Leser von dir erfahren wie das für dich war.


1) Wie und wann kam der erste Kontakt zum Trainerstab der Roosters zu Stande?

Alex: Hallo Martin, der erste Kontakt kam so zu Stande, dass ich ja schon vor dem ersten Einsatz öfters mittrainieren durfte.

2) Ab wann hast du das erste Mal zusammen mit der Profimannschaft der Roosters trainiert?


Alex: Das erste Mal durfte ich Anfang Januar mit der ersten Mannschaft trainieren. Wenn die Mannschaft einen Stürmer brauchte, durfte ich auch aufs Eis. Durch die Abgabe vom Stürmer Alexadre Grenier an die Schweiz hatten die Roosters dann nur noch 11 Stürmer und wollten mir somit die Chance geben, ganz oben mal mitzuspielen. Das Ganze ging so schnell, dass ich das erstmal gar nicht fassen konnte.

3) Wie hat dich die Mannschaft aufgenommen, bzw. kanntest du schon vorher den einen oder anderen Spieler?


Alex: Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, ich habe mich vom ersten Tag an wohl gefühlt. Die Spieler haben mir anfangs auch sehr geholfen, sei es auf dem Eis oder auch daneben. Dadurch, dass der IEC dieses Jahr auch so viele junge Spieler hat, wurde mir das Einleben in die Mannschaft auch leicht gemacht.

4) War es für dich das erste Mal, vor so vielen Zuschauern zu spielen und was hast du gedacht/gefühlt vor dem ersten Bully?

Alex: Vorm ersten Spiel war ich sehr nervös, da ich noch nie vor so vielen Menschen gespielt habe. Es war einfach ein unglaubliches Gefühl vor der heimischen Kulisse das erste Spiel zu machen. Am meisten nervös war ich, als mein Name aufgerufen wurde und ich durch den Hahn gelaufen bin, da wurde mir erst bewusst, dass ich gleich mein erstes DEL Spiel mache und somit auch ein Traum in Erfüllung geht. Auch in der Starting 6 zu stehen war ein unglaubliches Gefühl. Jedoch ging meine Nervosität nach dem ersten Wechsel schon weg.

5) Beschreibe bitte die wesentlichen Unterschiede zwischen Training und Spiel in der DEL und der DNL2.


Alex: In der DEL ist das Tempo einfach anders, man muss Entscheidungen schneller treffen, immer bereit sein, einen Check zu bekommen. Außerdem muss man auch schneller die Scheibe spielen und kann sie nicht allzulang halten. Das Training ist härter bei der ersten Mannschaft, da das Tempo einfach anders ist und man so immer sein Bestes im Training geben muss und an sein Limit kommt.

6) Wie geht es für dich persönlich jetzt ab der kommenden Saison weiter?


Alex: Ich muss mich jetzt erst einmal fit für die kommende Saison halten. Wie es weiter geht kann ich selber noch nicht sagen, werden wir dann im Sommer sehen.


Vielen Dank Alex für deine Antworten, ich wüsche dir viel Erfolg in deiner weiteren sportlichen Laufbahn.

Die U 20 Mannschaft der Young Roosters schließt die Saison als Sechster ab.

Die Reise in den Süden war für U20 Mannschaft aus Iserlohn noch einmal eine Bewährungsprobe. Am frühen Samstagmorgen ging es los. Nach neun Stunden Busfahrt stand um 17 Uhr die Partie im Isarwinkel an, im Anschluss ging es direkt auf den Heimweg. Alexander Blank, der mit drei Treffern großen Anteil am Sieg hatte, kehrte zurück zum DEL-Team, bei dem er am Sonntag in Straubing auf dem Eis stand. „Zum Glück haben wir gewonnen, daher war die Laune gut auf der langen Rückfahrt“, freute sich Trainer Boris Blank darüber, dass sein Team in einem bedeutungslosen Spiel viel Einsatz zeigte. „Alle haben mitgezogen. Wir haben zwar nicht gut angefangen, aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“

Nach der 5:1-Führung zum Ende des Mittelabschnitts geriet der sicher geglaubte Sieg ins Wanken. 20 Sekunden vor der zweiten Pause trafen die Hausherren zum 2:5, im Schlussabschnitt verkürzten sie innerhalb von zwölf Sekunden auf 4:5. Blank: „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie Ruhe bewahren sollen. Sie haben das gut gemacht und in Überzahl getroffen.“ Dass zum Saisonende acht Siege aus elf Partien gelangen, zeigt die gute Entwicklung des Teams. „Wir hatten bis zum Ende Kraft, das gute Sommertraining zahlt sich aus“, so Blank. EC Bad Tölz – Young Roosters 4:6 (1:2, 1:3, 2:1).

YR: Brunnert – Kirchhoff, Esche; Walther, Malcher; Palmeira-Kerkhoff, Birkheim – Stroh, Felicetti, Asmus; Melchior, Rosenthal, Polter; Ostertag, Dirlt, Fortunato; Blank.

YR-Tore: 1:1 (8:50) Palmeira-Kerkhoff (Felicetti), 1:2 (17:42) Blank (Malcher, Polter/5-4), 1:3 (20:37) Blank (Esche/5-4), 1:4 (26:09) Melchior (Polter), 1:5 (36:13) Blank (5-4), 4:6 (57:59) Felicetti (Kirchhoff/5-4).

Knappe Niederlage gegen Ingolstadt

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge unterlagen die Young Roosters in ihrem letzten Heimspiel der U20-DNL Division II knapp dem Tabellenzweiten aus Ingolstadt. Bis Mitte des Schlussabschnitts hielt das Team von Trainer Boris Blank gut mit, ehe die Gäste einen Fehler zum Sieg nutzten.

Young Roosters – ERC Ingolstadt 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Trotzdem zeigte sich Blank nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. „Sie haben gut gearbeitet und alles gegeben. Die Unterschiede lagen heute im technischen Bereich. Läuferisch und kämpferisch konnten wir gut mithalten.“ Noch im Januar hatten die Sauerländer mit 0:4 und 1:4 sehr viel deutlicher gegen den ERC Ingolstadt verloren. „Das zeigt auch, dass die Jungs sich weiterentwickelt haben. Das ist auch wichtig für die kommende Saison.“ Der Coach hatte sein Team akribisch auf den Favoriten vorbereitet. „Wir wussten dass sie es mit langen Pässen versuchen werden. Es gab zwar einige Breakaways, aber insgesamt hat die Mannschaft es gut gemacht.“

Lob gab es auch von Ingolstadts Trainer Petr Bares. Den Schlussspurt der Hauptrunde nutzt Blank auch, um schon einige Spieler aus dem U17-Team für die kommende Saison zu testen. Mit Torhüter Finn Becker, den Verteidigern Cedric Hammer und Nils Elten, der schon seit einigen Wochen dabei ist, sowie Stürmer Alexander Minakov standen vier Perspektivspieler im Lineup. Am Samstag geht’s zum Saisonabschluss nach Bad Tölz.

Young Roosters: van Noten – Walther, Elten; Kirchhoff, Esche; Hammer, Malcher – Stroh, Felicetti, Asmus; Ostertag, Rosenthal; Polter; Minakov, Manke, Fortunato; Melchior, Dirlt.

YR-Tore: 1:0 (9.50) Elten (Manke), 2:2 (39:32) Felicetti (Esche, Stroh) – Strafminuten: 4 – 2

Unter folgendem Link können Sie sich das Spiel gegen Ingolstadt anschauen:

Fünf Siege in Folge für die U20

Zwei Siege der Young Roosters am Wochenende in der U20-DNL, Division II beim EV Füssen. Damit gewann das Team von Boris Blank die letzten fünf Spiele in Folge. Mit den Ergebnissen gegen den Tabellenvorletzten zeigte sich ihr Trainer zufrieden, mit deren Entstehung allerdings weniger. „Für Füssen ging es um nichts mehr. Ich habe versucht, die Jungs zu motivieren und ihnen gesagt, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen.“

Mit einem Minikader von nur 14 Feldspielern und zwei Torhütern reisten die Sauerländer ins Allgäu. Aber auch dem EVF standen nicht mehr Akteure zur Verfügung. Da am Sonntag auch noch zwei Spieler beim Oberliga-Team aufliefen, standen gerade noch zwölf Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen.

Angesichts der fragwürdigen Umstände war Boris Blank mit dem Auftritt seines Teams zumindest am Samstag „halbwegs zufrieden“. Auch wenn es nicht schön anzusehen war, ging das Ergebnis aus seiner Sicht in Ordnung. Nach einer kurzen Nacht war dann die Erwartungshaltung an die zweite Partie nicht sonderlich hoch. Nach dem Frühstück um 8 Uhr wurde die Partie um 10.30 Uhr angepfiffen. „Läuferisch und spielerisch muss man gegen solch eine Mannschaft gewinnen. Das wollte ich schon für mich selbst“, appellierte Boris Blank an die Ehre der Spieler.

Das Team vom Seilersee lag bei 4:13-Torschüssen mit 0:1 nach dem ersten Drittel und 2:3 nach 40 Minuten zurück. Einzig U17-Torwart Jowin Ansems machte eine gute Figur bei seinem DNL-Debüt. „Zum letzten Drittel habe ich die Reihen umgestellt. Felicetti hat als Kapitän gut gearbeitet und mit einem guten Loop den Ausgleich erzielt“, blickte Boris Blank am Ende angesichts des Sechs-Punkte-Wochenendes dann etwas versöhnlicher zurück.

Dennoch wurmte es ihn, dass sich sein Team nach den zuletzt starken Leistungen dem Niveau des Gegners angepasst hatte. Am kommenden Sonntag absolvieren die Young Roosters gegen Ingolstadt ihr letztes Heimspiel. „Wir wollen sie ärgern, doch dazu müssen wir die Leistung von letzter Woche wiederholen“, fordert Blank. Auf seinen Sohn Alexander wird er bis zum Saisonende verzichten, da er beim DEL-Team bleibt.

EV Füssen – Young Roosters 1:5 (1:2, 0:2, 0:1). YR-Tore: 0:1 (5:14) Birkheim (Ostertag, Esche), 0:2 (6:46) Rosenthal (Stroh, Palmeira-Kerkhoff), 1:3 (31:33) Stroh (Rosenthal, Asmus), 1:4 (37:08) Polter (Walther, Felicetti), 1:5 (53:22) Felicetti (Esche, Kirchhoff). – Strafminuten: 8 – 8.

EV Füssen – Young Roosters 3:6 (1:0, 2:2, 0:4). YR-Tore: 1:1 (25:16) Polter (Felicetti), 1:2 (32:19) Ostertag (Polter, Felicetti/5-4), 3:3 (40:32) Felicetti (Stroh, Palmeira-Kerkhoff), 3:4 (54:59) Felicetti (Esche/5-4), 3:5 (58:27) Walther (EN), 3:6 (59:57) Stroh (3-5/EN). – Strafminuten: 8 – 10.

Young Roosters: van Noten (Sa.), Ansems (So.) – Palmeira-Kerkhoff, Walther; Kirchhoff, Esche; Malcher – Stroh, Asmus, Rosenthal; Ostertag, Felicetti, Polter; Fortunato, Dirlt, Birkheim

Young Roosters Favoritenschreck in der U 20-DNL-Division II

Nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Kaufbeuren gewann das Team von Boris Blank gegen Rosenheim und Dresden jeweils mit 2:1. Und weil es im Kampf um die Aufstiegs-Play-offs eng zugeht, sind die Sauerländer das Zünglein an der Waage.

„Wir wollen die Großen ärgern. Ich habe den Jungs vor den Spielen gesagt, dass sie befreit aufspielen können“, so Blank. Nun haben die Iserlohner fünf der letzten sieben Heimspiele gewonnen, die Vorbereitung ohne weite Fahrten gen Süden kommt dem Team entgegen.

Zum Ende der Hauptrunde zeigt sich die Entwicklung der Mannschaft, was Blank zufrieden macht. Dazu gehört auch der jüngste Sprung seines Sohnes Alexander in das DEL-Team und die Fangqualitäten von Torhüter Lennard Brunnert. „Er hat in beiden Spielen stark gehalten“, ergänzt Blank. Was auch ein Verdienst von Torwarttrainer Riku Tuomi ist. So wird Brunnert selbst wohl der Einzige gewesen sein, der sich nach dem Sieg gegen Dresden ärgerte – über seinen um 97 Sekunden verpassten Shut-out.

Fünf Minuten zuvor kassierte der Goalie eine kuriose Strafzeit. Um sein Team auf das Ende des Powerplays aufmerksam zu machen, schlug er mit dem Schläger aufs Eis, der das nicht aushielt und zerbrach. Brunnert hielt den abgebrochenen Schaft einen Moment zu lange in der Hand und warf ihn zudem noch auf das Eis, was Schiedsrichterin Haack als unsportliches Verhalten wertete. Die Strafe sorgte für Schmunzeln.

Derweilen lobte Boris Blank den Auftritt am Samstag gegen Rosenheim. „Über sechzig Minuten haben wir ein super Tempo gespielt und waren das bessere Team. Puckkontrolle und offensive Rotation haben sehr gut funktioniert.“ Das körperbetonte Spiel verschaffte den Young Roosters Räume, die sie nutzten. Räume, die ihnen Dresden am Sonntag nicht gewährte. „Sie störten früh und waren eigentlich das bessere Team. Aber wir haben läuferisch gut mitgehalten und in den richtigen Momenten die Tore gemacht.“ Dass sich Schüsse auch in weniger aussichtsreichen Momenten lohnen, bewies das spielentscheidende 2:0 durch Dennis Ostertag. Bedrängt von einem Gegenspieler hielt er einfach drauf und hatte Glück, dass Dresdens überraschter Torwart die Scheibe passieren ließ.

Das Sechs-Punkte-Wochenende ließ sich im Vorfeld nicht erahnen, denn krankheitsbedingt war die Trainingsbeteiligung niedrig. „Aber in den Spielen waren die Jungs zurück, sie wollten für das Team da sein“, freute sich Blank. Am Wochenende geht es zum EV Füssen.

YR – SB Rosenheim 2:1 (0:0, 2:1, 0:0). YR-Tore: 1:1 (22:16) Asmus (Palmeira-Kerkhoff, Walther), 2:1 (39:51) Asmus (Palmeira-Kerkhoff/5-4). – SM: 10 – 10.

YR – ESC Dresden 2:1 (0:0, 1:0, 1:1). YR-Tore: 1:0 (25:08) Felicetti (Poberitz), 2:0 (44:47) Ostertag (Felicetti, Poberitz). – SM: 6 – 2

YR: Brunnert – Malcher, Walther; Kirchhoff, Esche; Poberitz, Palmeira-Kerkhoff (Sa.) – Melchior, Asmus, Stroh; Polter, Blank (Sa.), Felicetti; Ostertag, Manke, Fortunato; Birkheim, Dirlt.

Unter folgendem Link können Sie sich das Spiel gegen Rosenheim anschauen:

Young Roosters Live!!!

Young Roosters Live
Präsentiert von:
HP’s SPORT-SHOP
Heute ab 19:25 Uhr:
Young Roosters U20
SB Rosenheim U20
Link zum Livestream:

Sieg gegen Tabellenersten

Einen verdienten Sieg nach Verlängerung fuhren die Young Roosters am 01.02.2020 in der U20-DNL-Division II gegen Aufstiegsaspirant ESV Kaufbeuren ein. Zwei Drittel lang sah es nach einer klaren Niederlage aus, ehe das Team von Boris Blank ein 1:5 im letzten Drittel in eine 6:5-Führung umwandelte. Young Roosters – ESV Kaufbeuren 7:6 (1:3, 1:2, 4:1) n.V. Im Finish machten die Gäste dann mächtig Druck, das 6:6 nach regulärer Spielzeit ging in Ordnung, aber in der Overtime traf David Kirchhoff zum umjubelten 7:6. Logisch, dass sich Trainer Boris Blank freute, dem Team seines früheren Kollegen Daniel Jun aus Wilhelmshavener Zeiten erneut Punkte abgenommen zu haben.

Die Young Roosters entwickeln sich zu Verlängerungsspezialisten. Achtmal ging es bislang in die Extrazeit, sechsmal entschied man diese für sich. „Die Jungs haben alles gegeben und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten”, freute sich Blank über den starken Auftritt. Der Start ins einzige Spiel des Wochenendes geriet holprig. „Wir haben den Anfang verschlafen und durch Strafen und individuelle Fehler klar zurückgelegen.“ Doch das 2:5 kurz vor der zweiten Drittelpause ließ Hoffnung aufkeimen.

„Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass sie nicht aufhören sollen und keine unnötigen Strafen kassieren dürfen.” Mit langen Pässen konterten die Sauerländer den Favoriten aus und drehten innerhalb von knapp sieben Minuten das Spiel. Blank: „Wir haben Druck gemacht und waren bereit für die Nachschüsse.” Dazu zeigte das Team läuferisch und kämpferisch eine starke Leistung. „Gegenüber dem Saisonbeginn haben die Jungs große Fortschritte gemacht“, lobte der Coach.

Young Roosters: Brunnert (19:17 van Noten) – Palmeira-Kerkhoff, Elten; Kirchhoff, Esche; Walther, Malcher; Hammer – Melchior, Stroh, Asmus; Polter, Blank, Felicetti; Ostertag, Rosenthal, Dirlt; Fortunato. – YR-Tore: 1:3 (15:34) Malcher (Felicetti, Blank), 2:5 (39:16) Polter, 3:5 (42:10) Ostertag (Walther, Rosenthal), 4:5 (45:37) Elten (Blank, Stroh), 5:5 (47:27) Ostertag, 6:5 (48:55) Elten (Blank, Polter), 7:6 (63:42) Kirchhoff (Felicetti, Polter). – Strafminuten: 14 /10.

Zwei klare Niederlagen gegen Spitzenreiter

Zwei klare Niederlagen gegen Spitzenreiter ERC Ingolstadt kassierten die Young Roosters in der U20 DNL-Division II am 18. und 19.01.2020. Dass dabei nur ein Treffer in beiden Partien gelang, lag an der mangelnden Chancenverwertung und dem schwachen Überzahlspiel.

Insbesondere am Sonntag bot sich beim zweifachen Überzahlspiel die Chance zum Ausgleich. Doch ein zu langsames und ungenaues Passspiel verhinderte einen Torerfolg und damit einen womöglich anderen Spielverlauf. Auch wenn Ingolstadt das beste Penaltykilling der Liga aufweist, war grundsätzlich mehr drin. „Die Jungs haben alles gegeben. Mit dem Willen und Tempo bin ich zufrieden, mit dem Ausnutzen der Chancen, den Pässen und Entscheidungen nicht“, bilanzierte Trainer Boris Blank.

Während die Gäste ihre Checks zu Ende fuhren und meist den direkten Weg zum Tor suchten, vermisste man bei den Young Roosters eben genau diese Konsequenz und Geradlinigkeit. In beiden Partien konnte Iserlohn lange Zeit die Spiele vom Ergebnis her offenhalten. Am Samstag lag man bis zur 24. Minute nur mit 0:2 zurück, am Sonntag fiel der zweite Gegentreffer erst in der 49. Minute. Allerdings waren beide Male dann auch die Spiele entschieden.

Sein Debüt im U20-Team gab Cedric Hammer. Der Verteidiger (Jahrgang 2003) bot am Sonntag eine ordentliche Leistung. „Er hat das gut gemacht“, lobte Blank den Nachwuchscrack aus dem U17-Team. Nils Elten aus dem gleichen Jahrgang gehört inzwischen zum festen Stamm des DNL-Kaders.

Unter folgendem Link können sie sich das Spiel von 19.01.2020 anschauen:

Young Roosters – ERC Ingolstadt 0:4 (0:1, 0:1, 0:2). SM: 4, 10

YR – ERC 1:4 (0:1, 0:0, 1:3).

YR-Tor: 1:4 (58:39) Ostertag (Asmus, Stroh/5-4). –

SM: 8+5+SD (Manke), 20 YR: Brunnert (Sa.), van Noten (So.) – Palmeira-Kerkhoff, Elten; Kirchhoff, Felicetti; Walther, Malcher; Hammer (So.) – Stroh, Manke, Asmus; Melchior, Blank, Polter; Ostertag, Rosenthal, Dirlt; Fortunato (Sa.), Birkheim (So.)

U20 „wie auf der Achterbahn“

Nach einer gut dreiwöchigen Spielpause starteten die Young Roosters mit zwei Erfolgen in der U20 DNL Divison II ins Jahr 2020. Mit fünf von sechs möglichen Punkten gegen Schlusslicht SC Riessersee zeigte sich Trainer Boris Blank grundsätzlich zufrieden. „Es war teilweise wie auf einer Achterbahn. In den Spielen wechselten sich die guten und schlechten Momente phasenweise ab. Wir haben unsere Hausaufgaben zu 95 Prozent erledigt“, bilanzierte Blank nach dem glatten 4:2-Sieg am Sonntagnachmittag.

Über die Feiertage hatte er der Mannschaft individuelle Off-Ice und On-Ice-Einheiten ins Aufgabenheft geschrieben. „70 Prozent der Jungs haben trainiert“, zeigte sich der Coach größtenteils zufrieden über den Einsatz. Blank selbst verfolgte in der Zeit intensiv die U20-Weltmeisterschaft im tschechischen Ostrava und freute sich über das starke Niveau im internationalen Vergleich. „Viele Spieler wird man in der NHL wiedersehen.“

Erfreulich war auch, dass Alexander Blank und David Kirchhoff durch den etwas späteren Schulstart am Seilerseeinternat die Möglichkeit bekamen, am Training des DEL-Teams teilzunehmen. „Es war für sie eine gute Erfahrung. Sie sind in den 45 Minuten über ihre Grenzen gegangen und waren am Ende platt. Mein Sohn wollte danach nur noch schlafen“, so Boris Blank. Die beiden Partien der U20 zeigten aber auch die noch bestehenden Verbesserungspotenziale auf. Am Samstag spürte man die fehlende Spielpraxis. „Die Jungs wollten zu viel. Es gab viele blinde Pässe. Ab dem zweiten Drittel wurde es besser“, berichtete Blank. Das 3:3 nach 60 Minuten bewertete eher daher auch als verdient. „In der Verlängerung waren wir dann klar besser.“

Am Sonntag geriet der Start ebenfalls holperig. „In der Anfangsphase gab es zehn Fehlpässe. Es ist eben auch eine Frage der Qualität. Der Wille ist bei jedem da“, betonte Blank. Dass es auch besser gehen kann, zeigte die Entstehung des dritten und vierten Treffers. „Das war aus dem Lehrbuch“, freute sich Blank, was Co-Trainer Klaus Schröder kopfnickend bestätigte. Am kommenden Wochenende wird die Aufgabe deutlich schwieriger, dann kommt Spitzenreiter ERC Ingolstadt nach Iserlohn.

Young Roosters – SC Riessersee 4:3 (1:0, 2:3, 0:0) n.V. YR-Tore: 1:0 (17:30 Uhr) Elten (Blank, Felicetti), 2:1 (21:05) Kirchhoff (Felicetti, Melchior), 3:2 (27:48) Asmus (Ostertag, Polter/5-4), 4:3 (62:32) Manke (Blank). – SM: 16, 14 + 10 + SD (Pölt).

Young Roosters – SC Riessersee 4:2 (2:0, 2:1, 0:1). YR-Tore: 1:0 (13:37) Polter (Blank), 2:0 (16:00) Asmus (Penalty), 3:0 (24:42) Palmeira-Kerkhoff (Asmus), 4:0 (36:01) Elten (Felicetti, Palmeira-Kerkhoff). – SM: 6, 8.

YR: Brunnert – Palmeira-Kerkhoff, Elten; Kirchhoff, Esche; Walther, Malcher; Poberitz – Stroh, Manke, Asmus; Felicetti, Blank, Polter; Ostertag, Rosenthal, Melchior; Birkheim, Dirlt, Fortunato.

Game-Report U20: Einem Kantersieg am Samstag folgte eine verdiente Niederlage am Sonntag

Gegen das Schlusslicht EV Füssen zeigten die Young Roosters in der U20 DNL Division II zwei Gesichter. „ Ich habe die Mannschaft schon am Samstag nach dem Sieg gewarnt, dass es am Sonntag schwieriger werden wird“, sagte der Trainer Boris Blank. Doch die Nachwuchscracks schlugen Blanks Warnungen in den Wind und unterschätzten die Allgäuer. „Wenn die Jungs vom Kopf her nicht bereit sind, kann man sagen was man will“, ärgerte sich der Coach über die zu leicht hergeschenkten Punkte im zweiten Spiel. Nach Füssens glücklicher Führung glich Iserlohn zwar aus, doch Sicherheit gab dies nicht – im Gegenteil. Die Gäste nutzten konsequent ihre Chancen, während die Young Roosters nervös und mit zunehmenden Spielverlauf hektischer agierten. „Füssen stand defensiv gut, wir haben kein Mittel zum Durchkommen gefunden“, räumte Blank ein. Anders lief es am Samstag, als man in den ersten zehn Minuten einen Fünf-Tore-Vorsprung herausschoss, darunter starke drei Unterzahltore. „Fast jeder Schuss war ein Treffer. Die Jungs dachten, dass es so weiter gehen würde“, so Blank. Bis auf Torhüter Brunnert wollte sich jeder in die Torschützenliste eintragen. „Nachdem dann das 5:1 fiel, habe ich den Jungs gesagt, dass derjenige, der das nächste Gegentor verursacht, fünf Minuten nicht spielt“, hatte Blank überhaupt kein Verständnis für die Sturm- und Drangphase seiner Schützlinge. „ Füssen ist gefährlich geblieben, eigentlich waren wir nur im ersten Drittel klar besser“, relativierte Boris Blank den Kantersieg vom Samstag. Wohl auch wegen seiner Vorahnung. Auf der Weihnachtsfeier am Sonntagnachmittag herrschte wegen der verschenkten Punkte in Spiel zwei daher keine gute Stimmung. Am Wochenende geht es für die Sauerländer zum Tabellenzweiten Ingolstadt.

Young Roosters – EV Füssen 8:2 (5:1, 2:1, 1:0). YR-Tore: 1:0 (3:07) Fortunato (Blank, Rosenthal), 2:0 (3:27) Stroh (Blank, Kirchhoff), 3:0 (8:50) Polter (Ansems/4-5), 4:0 (9:18) Palmeira-Kerkhoff (Elten, Ansems/4-5), 5:0 (9:28) Malcher (Walher, Fortunato/4-5), 6:1 (21:16) Felicetti (Kirchhoff, Blank), 7:2 (37:45) Stroh (Asmus, Dirlt), 8:2 (52:26) Blank (Stroh). – SM: 10, 14
Young Roosters – EV Füssen 1:4 (1:1, 0:2, 0:1). YR-Tor: 1:1 (13:52) Manke (Elten, Palmeira-Kerkhoff). – SM: 4, 4

Young Roosters: Brunnert (Sa.), van Noten (So.) – Palmeira-Kerkhoff, Elten; Kirchhoff, Esche; Malcher, Walther – Stroh, Manke, Asmus; Polter, Blank, Felicetti; Ostertag, Rosenthal, Fortunato; Dirlt, Ansems (Sa.)
Unter diesem Link finden sie eine Aufzeichnung des Spiels am 08.12.: https://www.youtube.com/watch?v=C7R7uaLjApw