Interview mit dem Trainer der Young Roosters Para Hockey Mannschaft: Luca Pokorny

Hallo Herr Pokorny, Sie trainieren seit Anfang des Jahres das Para Hockey Team der Iserlohner Young Roosters. Es wird Zeit, sich der breiten Öffentlichkeit vorzustellen: Ihr Vater ist ein ehemaliger Eishockeyspieler, wie sind Sie zum Para Hockey gekommen?:
Hr. Pokorny: Durch meinen Bruder. Mein Bruder ist seit Geburt an gehbehindert und lernte den Sport vor einigen Jahren in der Eissporthalle am Seilersee kennen.
Spielen oder spielten sie selbst Eishockey oder Para Hockey?:
Hr. Pokorny: Nein. Ich habe Eishockey mal probiert, habe mich aber für einen anderen Weg entschieden. Ich habe 15 Jahre lang Fußball gespielt.
– Ich saß mal im Para Hockey Schlitten. Es ist schon eine Herausforderung. Deswegen habe ich großen Respekt vor den Sportlern.

Wie kam es dazu, dass Sie Trainer bei den Young Roosters geworden sind?:Hr. Pokorny: Wir wollen schon seit längerem Para Eishockey in Iserlohn spielen. Im Dezember 2018 kam dann die Nachricht, dass wir eine Eiszeit haben.

Wie läuft es zur Zeit bei Ihrem Para Hockey Team in Iserlohn?:
Hr. Pokorny: Ich bin positiv überrascht. Wir haben aktuell 5 Spieler und 2 Interessenten, die hoffentlich bald fest zum Team gehören.
Es ist schwer Spieler zu finden und für die Verhältnisse haben wir schon relativ viele gefunden. Aber ich hoffe es folgen noch mehr.

Was funktioniert schon gut und was könnte sich noch verbessern?:
Hr. Pokorny: Naja, wir haben bis jetzt ein Spiel bestritten und haben es gewonnen. Ich würde mir wünschen noch mehr Spiele zu absolvieren. Aber leider ist sehr schwer Eiszeit zu bekommen.
Training auf der Großen Eisfläche wäre in Zukunft auch ganz wichtig.

Wie hoch stehen die Chancen, ein Young Roosters Team in der deutschen Para Hockey Liga zu sehen?:
Hr. Pokorny: Sehr gut. Ziel ist 2020/21 mitzuspielen. Dafür benötigen wir aber noch mindestens 5 Spieler. Aktuell spielen wir in einer Spielgemeinschaft mit Wiehl.

Im November findet zum ersten Mal eine Para Hockey B WM in Deutschland statt, wie stehen die „Aktien“ der deutschen Nationalmannschaft bei dieser WM?:
Hr. Pokorny: Die Stimmung ist sehr gut. Es sind super Mannschaften dabei. Russland ist ein sehr schwerer Gegner Aber man kann jeden Gegner schlagen.
China ist sehr geheim. 2 Spiele haben die bisher absolviert. Man weiß nicht, was auf uns zukommt.
Der Aufstieg in die A Gruppe sollte drin sein. Da bin ich mir sicher.

Wenn Sie in Iserlohn etwas verändern könnten in Bezug auf Para Hockey, was wäre das?:
Hr. Pokorny: Eine barrierefreie Eishalle wäre der Knaller!
Aber wenn wir die Möglichkeit bekommen würden, mehr Spiele zu absolvieren und auf der großen Eisfläche trainieren zu können, wäre das schon sehr gut.

Letzte Frage: mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne für ein Tag die Rollen tauschen und warum?:
Hr. Pokorny: Das ist schwer zu sagen.
Ich bin ein Riesenfan von Leon Draisaitl. Das wäre cool.
Aber auch mein Vater ist ein großes Vorbild für mich. Sportlich und als Mensch.


Herr Pokorny, vielen Dank für das nette Gespräch und viel Erfolg weiterhin beim Aufbau eines Iserlohner Para Hockey Teams.

Inteview mit Bob Paton und Michael Schäfer

Hallo Herr Paton und Herr Schäfer! Ihre erste Saison als Vorsitzender bzw. zweiter Vorsitzender der Young Roosters ist nun Geschichte. Es wird Zeit, eine Bilanz zu ziehen:

1) Haben Sie sich die Arbeit in Ihren Ämtern vor über einem Jahr so vorgestellt wie sie ist oder weicht Ihre Vorstellung von der Realität ab?
Herr Paton:
Da ich schon seit Jahren im Vorstand der Young Roosters tätig bin, wusste ich was auf mich zukommt. Trotzdem hat mich die Menge der Arbeit überrascht. Ich bin froh, dass wir die Vorstandsarbeit auf mehrere Schultern verteilen können, außerdem kam es mir entgegen, dass ich viele meiner Aufgaben im Eishockeyverband NRW abgeben konnte.
Herr Schäfer:
Obwohl ich bereits seit etlichen Jahren im Bereich der Mannschaften für den Verein tätig war und stets mit dem Vorstand eng zusammen gearbeitet habe, ist es doch etwas Anderes, selbst an den Schalthebeln zu sitzen und alle Probleme, die ein Verein so mit sich bringt hautnah erleben zu müssen. Trotz oder gerade wegen dieser Vorkenntnisse ist es mir nicht immer leicht gefallen, unspektakuläre Entscheidungen mitzutragen oder mich in bestimmten Situationen neutral zu verhalten. Ich habe versucht, möglichst immer den Verein im Blick zu haben. Hier sind in erster Linie viele Kinder, die Spaß am Sport haben sollen. Leider kollidiert dieser Blickwinkel häufig mit den Wünschen und Zielen, die von der sportlichen Seite aus vorgegeben sind. Somit ist es aus meiner Sicht notwendig, einen gangbaren Kompromiss für diese Situation zu finden, was nicht immer einfach ist.

2) Konnten sie alle ihre Vorhaben umsetzen?
Herr Paton:
Ja, es sind einige Vorhaben von mir schon in die Tat umgesetzt worden, aber es befindet sich noch vieles in Planung. Ich habe noch viele Ideen, um den Verein voranzubringen. Für einige Vorhaben brauchen wir noch mehr Zeit und Mitstreiter, um diese umsetzten zu können.
Herr Schäfer:
Ich hatte mir vorgenommen, den Verein im verwaltungstechnischen Bereich besser aufzustellen. Dieses ist mir teilweise gelungen, Verbesserungs-potential ist jedoch noch gegeben.

3) Sie haben die Öffentlichkeit damit überrascht, als Sie die Para Hockey Sparte und einen „Girlsday“ bei den Young Roosters aus der Taufe gehoben haben. Wie kam es dazu und wie geht es mit den beiden Themen weiter?
Herr Paton und Herr Schäfer:Die Verbindung zum Para-Hockey war durch Andreas Pokorny als Nationaltrainer in dem Bereich eigentlich schon immer in Iserlohn gegeben. Es gab bisher für die Sledge-Hockey-Mannschaft nur keine Zugehörigkeit zu einem Verein, was sich ab 2019/2020 ändern wird. Wir sprachen im vergangen Jahr mit Ian Wood, dem Manager der Deutschen Para Hockey Nationalmannschaft und danach ging es ziemlich schnell bis zum ersten offiziellen Para Hockey Training. Dass in diesem Bereich interessanter Sport geboten wird, davon konnten wir uns ja alle bei dem tollen Spiel zum Saisonende 2018 gegen die belgische Mannschaft überzeugen. Dass wir erstmalig einen Girls-Day ausgerufen haben hängt zum Einen mit dem mittlerweile hohen Anteil von Mädchen zusammen, die sich im Laufe der Saison in der Eislaufschule angemeldet haben und die mit Spaß und großem Eifer bei der Sache sind. Des Weiteren haben wir einige Mädchen in den Mannschaften, die das Potential haben sehr weit zu kommen. Z.B Lea Badura, Julia Kohberg und Sara Brammen, welche im Sommer erfolgreich für die Nachwuchsnationalmannschaften der Damen tätig waren.Hier wäre es wünschenswert, langfristig eine Damenmannschaft zu etablieren, was z. Zt. leider an den nicht zur Verfügung stehenden Eiszeiten scheitert. Da stoßen wir wieder mal an unsere Eiszeitkapazitäten, eine zweite Eisfläche würde uns auch in diesem Fall weiterhelfen.

4) Mit Christian Hommel ist nun ein ehemaliger Young Roosters-Spieler (vor seiner Profikarriere) und Trainer (nach Beendigung seiner Profikarriere) sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters. Was erhoffen Sie sich aus dieser Änderung in Hinsicht auf die Zusammenarbeit zwischen Profibereich und dem Nachwuchs?
Herr Schäfer:
In vielen Spitzenvereinen findet z.Zt. unter Förderung des DEB ein Änderungsprozess statt, der die Nachwuchsarbeit verbessern und als wesentliche Grundlage für den Spitzensport festigen soll. Hier sind das 5-Sterne-Programm sowie andere sportliche Maßnahmen zu nennen. Mit Christian Hommel haben die Roosters einen sportlichen Leiter, der als ehemaliger IEC-Nachwuchsspieler und Nachwuchstrainer bestens mit unseren Sorgen und Nöten vertraut ist. Ich gehe sehr davon aus, dass sich das auf die Zusammenarbeit zwischen DEL-Verein und Nachwuchsabteilung positiv auswirken wird. Es haben bereits einige Gespräche stattgefunden und die ersten Entscheidungen, welche ein „Umdenken“ belegen sind gefallen.
Herr Paton:
Ich kann die Aussage meines Vorstandskollegen nur damit ergänzen, dass wir uns daraus ein frühere Anbindung der Nachwuchsspieler aus dem Bereichen U17 und U20 an die Profimannschaft erhoffen.

Vielen Dank für das nette Gespräch.

Die eishockeyfreie Zeit ist zu Ende…

Am vergangenen Sonntag den 01.09.2019 feierten die Young Roosters hinter der Eishalle ihre Saisoneröffnung. Mit dabei waren alle Teams der Iserlohner, angefangen von den Kleinsten (U7) bis zu den Größten (U20). Nachdem von allen Teams Einzel- und Mannschaftsfotos erstellt worden sind, begann die Vorstellung der Mannschaften. Jede Spielerin und jeder Spieler, Trainer und die Betreuerinnen und Betreuer sind namentlich vom Vorsitzenden Bob Paton dem anwesenden Publikum vorgestellt worden. Die sehr gut besuchte Saisoneröffnungsfeier zeigte wie groß die Vorfreude auf die neue Saison in der „Young Roosters-Familie“ ist. Ab dem kommendem Wochenende hat die Vorbereitungszeit ein Ende und die Mannschaften der Young Roosters greifen wieder aktiv in den Ligabetrieb ein. Den Anfang machen am 07.09.2019 die U20- und U13B- Teams. Beide Mannschaften müssen zunächst auswärts antreten. Während das älteste Nachwuchsteam der Iserlohner nach Oberbayern reist, um gegen das hiesige U20- Team der Starbulls aus Rosenheim antritt, reist die Knaben B Mannschaft nach Krefeld und spielt gegen das dortige U13B Team. In den Altersklassen U7 (im Aufbau) bis U13 wird der Schwerpunkt weiterhin auf die Ausbildung der Spieler gelegt, die Spielergebnisse spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Teams von U15 bis zum U20 ist das sportliche Abschneiden je älter die Jugendlichen sind umso wichtiger, allerdings spielt die Ausbildung weiterhin eine tragende Rolle. Die nachfolgenden Teams spielen in der kommenden Saison in den unten stehenden Ligen und gegen folgende Gegner:

U17 Division 1 Nord: Kölner EC, ESC Dresden, Düsseldorfer EG, Eisbären Juniors Berlin, ETC Crimmitschau, Krefelder EV, EHC G. A. Wolfsburg U17 B Regionalliga West: Neusser EV, Herforder EV, EHC Troisdorf, Ratinger Ice Aliens, ESC Moskitos Essen, TuS Wiehl, Eisadler Dortmund

U15 Regionalliga A: Kölner EC, Düsseldorfer EG, Krefelder EV, Jungadler Mannheim, Löwen Frankfurt

U15 B Regionalliga B Gr.1: DEG 1b, KEC 1b, KEV 1b, EV Duisburg, EJ Kassel

U13 Regionalliga A: KEV, KEC, DEG, Löwen Frankfurt, Jungadler Mannheim

U13 B Regionalliga B: KEC 1b, RT Bad Nauheim, DEG 1b, KEV 1b, EV Duisburg, EJ Kassel, Ratinger Ice Aliens, Herner EV, Herforder EV, Löwen Frankfurt 1b

U11 Regionalliga: KEV, KEC, DEG, Löwen Frankfurt, EV Duisburg, Ratinger Ice Aliens, Herner EV, RT Bad Nauheim, EHC Troisdorf

U11 B Landesliga Gr. 1: DEG 1b, KEC 1b, Eisadler Dortmund, ESV Bergisch Gladbach, ERV Dinslakener Kobras, EHC Troisdorf 1b

U9 Regionalliga: DEG, KEC, Krefelder EV, EHC Troisdorf

U9 B Landesliga Gr. 3: ESC Rheine, Herforder EV, Herner EV, Königsborner JEC, Lippe Hockey Hamm, SV Brackwede, TSVE 1890 Bielefeld

Der Vorstand der Young Roosters wünscht allen Spielerinnen und Spielern viel Spaß, Erfolg und vor allen Verletzungsfreiheit für die anstehende Saison.

Der „Young Roosters Live Streaming Kanal“ braucht Eure Hilfe

Seit kurzem hat das Videoportal „YouTube“ die Voraussetzungen zum Live Streamen geändert, unter anderen muss ein „YouTube Kanal“ mindestens 1.000 Abonnenten haben , damit ein Livestream stattfinden kann. Deshalb bitten alle Eishockeyfans und Sympathisanten der Young Roosters um Hilfe. So funktioniert es: Bitte abonniert den „Young Roosters Live Streaming Kanal“. Das geht relativ einfach: wer einen YouTube Account hat (z.b. auf seinem Smartphone), sucht den Kanal unter den Stichwort: „Young Roosters Live“ oder unter folgenden Link: https://www.youtube.com/channel/UCyjKdDauOerxeO3L42_A5jA und betätigt den Button „Abonnieren“.

Wir hoffen die Tausender- Grenze bald zu erreichen, um weiterhin die Spiele der Young Roosters Mannschaften live übertragen zu können.

Rewe-Aktion: Scheine für Vereine

Unterstütze die Young Roosters bei deinem Einkauf‼️

Einfach in jeder teilnehmenden Rewe-Filliale einen Vereinsschein (*gilt ab einem Einkaufswert von € 15,–)
mitnehmen und beim nächsten Heimspiel der Iserlohn Roosters in die Sammelbox werfen.☺️

Hier findet Ihr weitere nützliche Infos zu der Aktion: https://scheinefuervereine.rewe.de

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